Archiv April, 2007

Als Web-Developer hat man die Qual der Wahl: Welche Script-Sprache lernt man? Welche eignet sich für die zukünftigen Projekte am Besten? Welches Framework erleichtert einem die Arbeit und nimmt einem lästige Basisarbeit ab? Dazu kommt noch, dass Script-Sprachen und Frameworks meist von Open-Source-Communities entwickelt werden. Hinter PHP steht neben der Open Source Community auch noch die Firma Zend als eine treibende Kraft. Es stellt sich also dazu noch die Frage: Welche Projekte entwickeln sich am besten weiter? Gegenüber der etablierten Lösung PHP entwickelt sich die Community insbesondere um das in der Scriptsprache Ruby geschriebene Framework Rails rasant und verspricht klares, strukturierte, elegantes und vor allem schnelles Coding. Welcher Weg ist daher der richtige? Mehr …

Nach den Pannen bei der Promotion des neuen Adobe CS3 Pakets hat das Warten nun endlich ein Ende. Die neuen MacPros sind da – und das Flaggschiff bietet die lange ersehnten zwei Quad-Core Prozessoren. Apple scheint langsam dazu überzugehen, nicht mehr die Prozessoren, sondern die Kerne in den Vordergrund zu stellen. Daher sprechen sie auch von 8-core Xeon Workstations. Das macht sicher Sinn um die Begriffsverwirrung bei immer höheren Kernzahlen und Mehrprozessormaschinen zu vereinfachen. Technisch liegen zwischen einem Quad-Core und zwei Dual-Core Prozessoren einige unterschiede, die sich auch in der Performance ausdrücken werden. Aber diese Entscheidung hat Apple ja sowieso schon getroffen.
Jetzt kann man auf die Benchmarks der neuen Maschinen gespannt sein. Die dürften nicht lange auf sich warten lassen, denn laut Apple-Store sind die Maschinen ab 2 Tage versandfertig.
Interessant ist, dass die Mac OS X Server-Lizenz mit 10-Clients in Europa ohne Aufpreis zu haben ist. In den USA kostet sie weiterhin 499$. A Bug or a Feature? ;-)

Quelle: store.apple.com

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Steve Job’s offener Brief vom Februar an die Musikkonzerne auf DRM zu verzichten, zeigt Wirkung: Am heutigen 2. April verkündete EMI Music in London, dass Songs in Zukunft als Premium-Download in verbesserter Qualität und ohne DRM im iTunes Store gekauft werden können. Der Einzelsong kostet in der Premium-Version (mit 256 kbps, AAC-Kodierung, ohne Kopierschutz) 30 Cent mehr als die kopiergeschützten Tracks – also 1,29 Euro. Bisher erworbene Songs können für diesen Aufpreis auch upgegraded werden. Eric Nicoli, der CEO der EMI Group und Apple’s CEO Steve Jobs stellten das neue Konzept heute in London vor.
Interessant ist, dass der Albenpreis von 9,90 Euro für die Premium-Version gleich bleibt. Hier will die Musikindustrie ihre Alben schmackhafter machen. Grundsätzlich eine sehr erfreuliche Entwicklung. Bisher wurde man als “Early-Adaptor” mit den DRM-Einschränkungen bestraft – CDs waren meist ohne Kopierschutz, mit gedrucktem Cover, in besserer Qualität und mit “integriertem Backup” ;-) zu haben. Die Hackerangriffe durch Sonys “Kopierschutz”-Rootkit mal außen vorgelassen.
Wäre mal ein echter Fortschritt, wenn die ehrlichen Kunden, die ihre Musik kaufen, nicht auch noch dafür bestraft werden.

Quellen: macnews.de , apple.com, wikipedia.org, Quelle & Bilder: emigroup.com