Schön zu sehen, dass T-Mobile doch zuhören kann: Zum Start des Weihnachtsgeschäfts hat "Magenta" die iPhone-Tarife zu Gunsten der Kunden nachgebessert:
Alles in allem hat sich die T-Mobile die harsche Kritik der letzten Wochen zu Herzen genommen. Bei aller Kritik daher auch mal ein echtes Lobfür diese Reaktion! Auch die anderen Mobilfunkbetreiber können sich davon eine Scheibe abschneiden.
Und auch die Pilotkunden, die in den letzten Wochen einen iPhone-Vertrag abgeschlossen hatten können aufatmen: sie kommen automatisch in den Genuss der neuen Tarife.
Quelle: t-mobile.de
Die Deutsche Telekom – und ihre Mobilfunk-Tochter T-Mobile – bringen derzeit Designer und Kreative mit dem Anspruch auf die Markenrechte für die Farbe Magenta gegen sich auf. Die Farbe wurde als Marke beim Europäischen Markenamt angemeldet. Demnach soll es keinem anderen Unternehmen erlaubt sein in Drucksachen und Werbekampagnen die Farbe Magenta zu verwenden. Wörtlich genommen würde das beudeuten, dass in Zukunft nur der Deutschen Telekom erlaubt wäre farbig zu drucken: Schließlich wird konventinell mit vier Farben gedruckt: C – Cyan, M – Magenta, Y – Gelb, K – Schwarz.
Grafikdesigner aus den Niederlanden starteten jetzt eine "Consumer Created Campaign" gegen das Verbot Magenta in der Werbung zu verwenden.
Am Ende könnte der Versuch der Deutschen Telekom, die Farbe Magenta als Marke anzumelden dem eigenen Markenimage weit mehr schaden als nützen.
Quelle & Bild: freemagenta.nl, Quelle: connectedmarketing.de
Es sah alles so einfach aus: Apple sucht sich einen exklusiven Mobilfunknetzanbieter handelt mit ihm ein Flatfee-Modell aus und verdient an der Hardware und an den Mobilfunkumsätzen. Zur Markteinführung schafft Apple ganz nebenbei noch einen Hype um das Gerät und freut sich über lange, medienwirksame Schlangen am ersten Verkaufstag.
In Amerika hatte das mit dem Partner AT&T noch geklappt. Doch in Europa – und insbesondere in Deutschland – entwickelt sich der iPhone-Start gerade zur Farce:
Vielleicht sieht die T-Mobile doch noch ein, dass sie ihre Bandbreiten-Beschränkungs-Fußnote aus den Verträgen streicht – dann wird aus der Farce doch noch ein Wintermärchen. Bald ist Weihnachten
Quellen: fscklog.com, macwelt.de, heise.de