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Apple hat gerade das Video der Veranstaltung veröffentlicht mit der die Apple-Mitarbeiter ihn am 19 Oktober 2011 nochmals geehrt haben. Eine große Geste, dass Apple das Event mit uns teilt. Danke! Es ist wirklich berührend.

Bild: Apple


Danke für so vieles, Steve.

Deine Rede in Stanford hat mich schon damals tief bewegt …

Heute, am 20. Oktober um 19 Uhr MEZ, läd Apple mal wieder ausgesuchte Journalisten zu einem Media-Event in die Zentrale nach Cupertino im sonnigen Kalifornien ein. “Back to the Mac” steht auf der Einladungskarte auf der man auch einen flüchtigen Blick auf einen Löwen erhaschen kann. Sonst nichts. iPhone, iPad und der iPod sind wichtige Standbeine für Apple … aber die MacBooks, MacBook Pros, die iMacs, die Mac Pros und schließlich auch Mac OS X sind die Basis für all den Erfolg. So wird es mal wieder aufregend Steve Jobs zuzusehen, wie er neue Produkte vorstellt.
Fortune hat schon in Erfahrung gebracht, dass man den Livestream nur mit Safari auf Mac OS X 10.6 oder einem iPhone/iPod touch mit mindestens iOS 3.0 ansehen kann … oder mit einem iPad.

Bleibt dran wegen der Live Streaming URL.

[UPDATE] Hier geht’s zum Live-Stream: http://www.apple.com/apple-events/october-2010/

Apple lädt zu einem Presse-Event am 27. Januar in San Francisco mit dem Spruch “Come see our latest creation” und die Computer und E-Book-Branche zittert: Microsoft und Amazon werden nervös, denn der Kampf um das neue Marktsegment des Active Content fängt gerade erst an.

Apple hat bisher nicht bekanntgegeben sich im E-Book oder Tablet-Markt mit einem eigenen Produkt zu engagieren – doch die Gerüchteküche brodelt und spuckt Namen wie “iSlate” oder “iPad” aus. So versuchte Steve Ballmer von Microsoft den Gerüchten bei seiner Eröffnungsrede der CES in Las Vegas Apple schon im Vorfeld die Show zu stehlen: Die Tablet-PCs auf der Bühne nannte er eben mal Slate-PCs … doch es geht nicht um einen schnöden Namen.

Kindle Development Kit (Foto: Amazon)

Nun hat Amazon bekannt gegeben, seine E-Book Plattform Kindle auch für Entwickler zu öffnen: In einigen Monaten will das Unternehmen das sogenannte Kindle Development Kit (KDK) veröffentlichen und auch den Vertrieb der aktiven Inhalte übernehmen.
Das Revenue-Sharing-Modell kommt einem als iPhone-Developer durchaus bekannt vor:
70% für den Entwickler und Rechteinhaber, 30% für Amazon. Allerdings werden vorher noch $0,15 pro MB des Active Contents abgezogen … schließlich wird der Kindle nicht mit einem kostenpflichtigen Mobilfunkvertrag verkauft. Amazon muss vielmehr die mobilen Distributionskosten für jeden übermittelten Inhalt an den jeweiligen Mobilfunkprovider bezahlen.

Amazon hat sicher gegenüber Microsoft die bessere Ausgangssituation im Kampf um die Marktanteile im neuen Marktsegment des Active Content, denn Amazon versteht die Content-Distribution und hat die Kontakte zu den Verlagen … doch Apple hat das Zeug den E-Book-Markt mit einem Innovationssprung aus dem Dornröschenschlaf zu reißen und aus schnöden E-Books einen neuen Markt zu erschließen: Active Content.
Denn Apple könnte einige entscheidende Pfunde in die Waagschale werfen:

  • Eine große und innovative Entwicker-Community … die sich Amazon mit dem KDK erstmal aufbauen muss
  • Ein ausgereiftes iPhone SDK … dass die ganze Bandbreite an Unterstützungen von Netzwerk-, Grafik- und Daten- und Sensoren bietet
  • Farbe statt Graustufenscreen und dazu ein gehöriges Maß an Rechen- und Grafik-Power
  • Touchscreen mit Gestensteuerung
  • Aufregendes Design
  • … und sicher auch Innovationen die wir nicht erwartet haben ;-)

Der Schritt von Amazon, den Kindle als Plattform zu öffnen ist sicher richtig … doch ob die Plattform mit dem Angebot von Apple mithalten kann? Nach dem 27.01.2010 wissen wir mehr.

Der Schritt ist Steve Jobs sicher nicht leicht gefallen: Er wird sich aus medizinischen Gründen bis Juni eine Auszeit nehmen um seine angeschlagene Gesundheit wieder in den Griff zu kriegen. Für ihn und seine Familie sicher ein schwerer Schritt solche Informationen auch immer mit der Öffentlichkeit teilen zu müssen. Doch die Geschichte und auch die Zukunft von Apple sind nun mal sehr eng mit seinem Namen verknüpft. Diese starke Verbindung zwischen dem Erfolg von Apple und Steve spiegelt sich auch im Börsenkurs wieder, der nach dieser Ankündigung im nachbörslichen Handel um mehr als 7 Prozent absackte.
Der Chief Operating Officer (COO) Tim Cook übernimmt in dieser Zeit wieder die Aufgaben des CEO und vertritt Steve. Tim hatte schon während der Krebsbehandlung von Steve Jobs in 2004 die Geschäfte als CEO für zwei Monate übernommen und genießt hohes Ansehen.

An dieser Stelle nochmals: Gute Besserung Steve!

Quelle: Yahoo.com, Spiegel.de, Apple.com

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