Heute, am 17. März 2009 um 18:00 Uhr MEZ ist es soweit: Dann steigt das Invitation-Only-Event im Apple-Hauptquartier in Cupertino. Hier eine Auflistung der Blogs die live aus der Veranstaltung berichten:
Na, dann bleibt mir nur noch uns allen viel Spass zu wünschen … und das unsere Feature-Träume wahr werden

Apple veranstaltet ein exklusives “iPhone-OS-3.0 Software”-Event am Dienstag den 17. März um 18 Uhr MEZ. Teilnahme nur auf Einladung. Rund um das, was Apple an diesem Tag präsentieren wird, gibt es im Vorfeld viele Spekulationen.
Doch bevor wir ins Detail gehen, was uns an diesem Dienstag präsentiert werden könnte, werfen wir noch einen Blick auf die merkwürdigen Gerüchte um was es beim iPhone OS 3.0 im Kern gehen soll:
Sehen wir uns die Einladung zum Special-Event einmal genauer an. Was sieht man darauf: Blaupausen der iPhone OS 3.0 Software. Und es gibt wohl nur einen Grund, wieso Apple sich in die “Blaupausen” sehen lässt: Es geht um große Veränderungen im Betriebsystem und in der Entwicklungsumgebung, dem iPhone SDK. Und das impliziert wiederum Veränderungen an der zugrunde liegenden Hardware. Dass im Sommer neue Hardware vorgestellt wird, ist selbst bei Apple kein Geheimnis. Schließlich enden Mitte des Jahres die 2-Jahresverträge der ersten iPhone-Kunden. Diesen Leadusern der ersten Stunde muss etwas geboten werden, damit sie dem iPhone und dem Netzbetreiber treu bleiben. Doch der Grund, weswegen Apple der Öffentlichkeit einen Vorgeschmack auf das geben will, was das Unternehmen gerade entwickelt, muss noch etwas anderes gegeben sein: Apple muss all seine iPhone-Entwickler mit ins Boot holen um gemeinsam ein schlüssiges Ganzes zu entwickeln:
Mein Senf zum iPhone-3.0-Event
Das iPhone ist seit mehr als eineinhalb Jahren auf dem Markt – und es unterstützt immer noch kein Flash. Shantanu Narayen, CEO von Adobe, hat am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos bei einem Bloomberg-Interview etwas aus dem Nähkästchen zum Thema “Flash für das iPhone” geplaudert – kurz zusammengefasst: “It’s a hard technical challenge”.
Was ist da los? Warum ist das so schwierig und zeitaufwändig für Adobe & Apple Flash auf das iPhone und den iPod touch zu bringen? Ist das wirklich nur ein technisches Problem?
Genauer betrachtet, finden sich eine ganze Reihe von Gründen, warum die Migration von Flash auf das iPhone ganz und gar kein Zuckerschlecken ist:
Herausforderung: Vollständige Migration und Optimierung
Adobe ist recht clever, wenn sie von 800 Millionen ausgelieferten “Flash enabled devices” sprechen … das bedeutet nämlich nicht, dass sich mit diesen 800 Millionen “Flash enabled” Mobiltelefonen Webseiten mit eingebundenen Flash-Inhalten anzeigen lassen. Diese 800 Millionen Endgeräte sind mit einem speziellen Flash-Player ausgestattet, der ausschließlich speziell entwickelte Flash-Light-Applikationen abspielen kann. Adobe’s Flash Light ist also kein Web-Browser-Plugin wie wir es vom Mac oder dem PC kennen – es ist eine mobile Applikations-Umgebung. Apple ist höchstwahrscheinlich nicht daran interessiert, Flash Light auf das iPhone zu bringen. Vielmehr hat Apple Interesse, den Nutzern eine komplette Unterstützung von Flash im iPhone Safari Web-Browser zu bieten. Das bedeutet, dass eine komplette Übertragung des OS X Flash-Players zum iPhone OS nötig ist – und besonders eine umfassende Optimierung: Flash unter OS X (und auch unter Windows) verbraucht zu viele Ressourcen – und das ist das Letzte, was man mit seinem iPhone erleben möchte: Langsames Surfen auf Webseiten mit integrierten Flash-Inhalten die schnell die Batterie leer saugen. Das Adobe-Flash-Light-Team hat die letzten Jahre damit verbracht, Flash Light an die spezifischen Mobil-Telefon-Plattformen anzupassen und zu optimieren. Eine komplette Migration von Flash auf das iPhone ist da noch um einiges mehr Arbeit!
Herausforderung: Einfügen und Verbinden der Flash-Inhalte mit der iPhone OS Umgebung
Bisher gibt es eine klare Unterscheidung zwischen Web- und Video-Inhalten: Integriert man ein Quicktime-Video in eine Webseite bekommt der iPhone-Nutzer eine “Video-starten”-Schaltflächeauf der Werbseite angezeigt. Klick der Benutzer auf diese Schaltfläche, so öffnet sich das Video in einem separaten MoviePlayerView. Doch wie soll sich ein Flash-Container innerhalb einer Webseite verhalten? Was wünschen sich die Benutzer? Wird es möglich sein, Flash-Views in native iPhone-Appliktionen zu integrieren? Viele Fragen … und eine Menge Arbeit bei den Usability- und Nutzungsseite.
Herausforderung: Konkurrierende Applikationsumgebungen Flash Light und das iPhone OS SDK
Für Flash-Light hat Adobe ein klares und stringentes Geschäftsmodell: Endgerätehersteller oder Mobilfunknetzbetreiber müssen für jede einzelne Installation auf einem Mobiltelefon bezahlen. Und diese Unternehmen bezahlen Adobe, damit sie Zugang zu der kreativen Flash-(Light)-Entwickler-Community und den dazugehörenden Applikationen hat. Wird Apple Adobe dafür bezahlen, die Flash-Unterstützung auf das iPhone zu bringen? Ich persönlich denke nicht!
Apple hat keinerlei Probleme kreative Entwickler für ihr natives iPhone OS SDK zu begeistern und an sich zu binden. Daher machen Flash-Light-Applikationen das iPhone auch nicht attraktiver – möglicherweise ist es sogar kontraproduktiv. Im Bereich der kompletten Flash-Unterstützung hat es Apple geschafft Unternehmen wie Google / Youtube zu überzeugen, dass sie das Video-Angebot nach und nach speziell für Mobiltelefone verfügbar machen – und zwar ohne Flash. Alles in allem hat es Apple geschafft dieses extrem erfolgreiche native Applikations-Ökosystem zu schaffen – mit einer starken und kreativen Entwickler-Community auf der einen Seite und dem hochintegrierten Verkaufskanal iTunes iPhone AppStore auf der anderen.
Das alles macht nochmals deutlich, wieso Shantanu Narayen im Interview betont hatte, ” “(…) the ball right now is in our court (…)”: Adobe ist am Zug – sie müssen Flash für das iPhone voranbringen. Es ist existentiell für das Geschäft von Adobe auf dem iPhone Präsenz zu zeigen … und Apple würde von einer gut integrierten Flash-Unterstützung natürlich auch profitieren … aber Apple verliert nichts, wenn der iPhone-Support niemals kommt.
Seit heute ist die Registierung zur – wohl wieder größten – Ruby-on-Rails-Konferenz in den USA möglich: RailsConf 2009. Wie in den vorigen Jahren organisiert O’Reilly wieder das Event. Dieses Mal findet die Konferenz allerdings nicht in Portland sondern in Las Vegas statt – nicht nur das Glücksspiel- und Vergnügungszentrum der USA sondern auch ein begehrter Konferenzstandort ![]()
Für die Schnellentschlossenen bis zum 16. März winkt ein Early-Bird-Bonus mit dem sich 200 USD sparen lassen.
Für alle die auf der Konferenz einen Vortrag halten wollen, wurde das Abgabedatum für einen Call for Participation bis zum 17. Februar 2009 verlängert. Da heißt es also schnell sein!
Die Konferenz selbst findet dann vom 4. bis 7. Mai 2009 im Las Vegas Hilton statt.
Viva Las Vegas!
Quellen: rubyonrails.com, RailsConf.com

Die Zahlen sind wirklich aufregend: 500.000.000 Applikations-Downloads. Kann mich nicht erinnern eine solche Zahl mal bei den mobilen Portalen der Mobilfunkprovider aus dem Vor-iPhone-Jahrhundert gehört zu haben
Vodafone life oder T-Motion hätten von solchen Zahlen nur geträumt.
Aber 500 Millionen Downloads können nicht mit der Anzahl an Songs verglichen werden, die in iTunes bisher verkauft wurden: Apple veröffentlicht nämlich nur die Gesamtzahl der Downloads – also die Gesamtzahl aus Gratis- und kostenpflichtigen Apps. Es ist also ein grundlegender Unterschied zwischen der Anzahl an (gekauften und Gratis-) Apps und der Anzahl an (gekauften) Songs.
Mehr als 15.000 Applikationen ist auch eine imposante Zahl – doch wird es bei einer solchen Masse an Apps immer schwieriger die App im AppStore zu finden, die man wirklich mag und braucht. Da ist also noch eine menge Platz für Innivationen um die Bedürfnisse der Kunden und Entwickler besser zu bedienen.