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Vom 9. bis 13. Juni 2008 dreht sich in San Francisco unter der Sonne von Kalifornien mal wieder alles um die Mac- und iPhone-Entwickergemeinde: Auf Apple’s World Wide Developer Conference (WWDC) trifft sich die ganze Hardware- und Software-Developer-Community um Erfahrungen aus erster Hand auszutauschen. Studenten, die für den Mac, das iPhone bzw. den iPod touch entwickeln, greift Apple bei den Konferenzgebühren unter die Arme: Das Unternehmen vergibt 400 Stipendien im Wert von je 1.595 $. Nach Kalifornien muss man jedoch selber kommen.
Am 10. April 2008 um 17:00 Uhr PDT (also am 11.04. um 02:00 Uhr CET) endet die Bewerbungsfrist – wer noch günstig auf die Konferenz nach San Francisco will muss sich also beeilen!

Quelle: development.apple.com

Nach den Erfolgen der RailsConf 2007 mit 1.600 und der RailsConf Europe 2007 mit 800 Teilnehmern wird 2008 das Jahr der Rails 2.0-Konferenzen.

04./05. April 2008: ScotlandOnRails, Edinburgh, Schottland
http://scotlandonrails.com
Konferenzsprache Englisch

29. Mai – 01. Juni 2008: RailsConf 2008, Portland, Oregon, USA
http://en.oreilly.com/rails2008/
Organisiert von O’Reilly – Konferenzsprache Englisch

09./10. Juni 2008: Rails-Konferenz.de, Frankfurt, Deutschland
http://www.rails-konferenz.de
Konferenzsprache Deutsch

10. Juni 2008: Ruby en Rails 2008, Amsterdam, Niederlande
http://2008.rubyenrails.nl
Konferenzsprache Niederländisch

02.-04. September 2008: RailsConf Europe, Berlin, Deutschland
http://en.oreilly.com/railseurope2008/
Organisiert von O’Reilly – Konferenzsprache Englisch

Sicher gibt es noch mehr Konferenzen zum Thema Rails … ein Kommentar genügt ;-)

Das Zend Framework ist seit dem letzten Artikel zu der Entscheidung Zend oder Rails nach anfänglichem Stocken im Entwicklungsprozess bei Version 1.5 angekommen. Auch Ruby on Rails hat mit dem Sprung auf inzwischen Version 2.0.2 einen großen Sprung gemacht. Wer ist also mein persönlicher Sieger in diesem Rennen? Welches Framework eignet sich aus meiner Sicht am Besten für die Entwicklung von Web-Projekten.

Um es vorweg zu nehmen: Mein persönlicher Favorit ist Ruby on Rails!

Doch die brennende Frage ist natürlich das WARUM:

  • 1. Ruby statt PHP: Natürlich klingt es unlogisch die eigenen mühsam erarbeiten PHP-Kenntnisse links liegen zu lassen und sich in eine junge rein objektorientierte Sprache einzuarbeiten. Doch, und das bestätigte mir bisher jeder ehemalige Java- oder PHP-Entwickler – die Mühe ist nicht groß Ruby zu lernen und der Nutzen ist überwältigend. Ruby ermöglicht es eleganten, gut lesbaren und gut wartbaren Code zu schreiben.
  • 2. Vision-Driven-Community: Egal ob in den Mailing-Listen oder auf Entwickerkonferenzen, die Grundeinstellung und Vision der Community ist freundlich, ansteckend, international und produktiv. Es geht darum gemeinsam etwas neues, besseres und eleganteres zu schaffen … siehe auch die Keynote der RailsConf 2007 von David Heinemeier Hansson in Portland.
  • 3. Skalierbarkeit: Inzwischen wurde vielfach bewiesen, dass Rails-Applikationen sich gut skalieren lassen auch wenn die Performance etwas schlechter sein soll. Doch unter dem Strich braucht man so etwas mehr Hardware als bei einem Zend Framework Projekt, doch dafür gewinnt man eine schnellere Entwicklung und bessere Wartbarkeit. Twitter, Qype und Xing machen es vor. Insbesondere die Twitter-Entwickler plaudern gerne über die Skalierbarkeit, wie Britt Selvitelle auf der RailsConf Europe 2007 in Berlin.
  • 4. REST: Mit der Version 2.0 wurde die Programmierung nach dem REST-Prinzip konsequent im Ruby on Rails Framework implementiert. Damit lassen sich einfach Schnittstellen zu anderen Systemen schaffen – und werden alte, aber gute und durchdachte Features des http-Protokolls wiederentdeckt. Siehe auch das PDF von b-simple zum Thema RESTful-Rails.
  • 5. Datenbank-Migrationen: Rails bietet mit Migrations ein mächtiges System Datenbankstrukturen einfach und in Einzelschritten skriptbasiert zu erstellen – und, wenn nötig diese Einzelschritte auch wieder rückgängig zu machen. Für die Entwicklung nach dem Prinzip des “Pragmatic Programming” ist das ein perfektes Werkzeug um Tabellen zu erstellen, zu erweitern und mit Daten zu füllen. Für das Zend Framework ist ein solches Feature als Proposal angedacht … doch wann es kommt und wie es funktionieren wird ist noch völlig unklar.
  • 6. Test-Driven-Development: Rails ist weiterhin Vorreiter was die eingebauten Test-Infrastruktur für automatisierte Unit-Tests, Functional-Tests und Integration-Test. Zend Framework versucht zwar mit dem ZFTestManager aufzuholen – doch noch immer fehlt eine schlüssige Integration in das Framework.
  • 7. MultiView: In Rails lassen sich Inhalte je nach Anfragetyp darstellen – sollen sie nun als CSV-Datei, RSS-Feed, HTML-Seite oder als spezielle iPhone-Seite Angezeigt werden – SlashDotDash zeigt wie man der eigenen Rails-Applikation ein iPhone-optimiertes User-Interface verpassen kann.

Bestimmte Projekte eignen sich allerdings nur bedingt für Rails: Mehr …

Apple startet eine Tutorial-Reihe zur Rails 2.0 Entwicklung auf Mac OS X Leopard. Eine schöne Einführung in die elegante Web-Entwicklungs-Plattform für Entwickler auf dem Mac. Schön zu sehen, dass nun auch Apple das Open Source Framework offen promotet.

firefox beta 3
Bei Mozilla.org steht die dritte Betaversion des Open Source Browsers Firefox zum Download und Test bereit. Augenfällig ist beid er Mac OS X Version das neue und stabilere Proto-Theme mit dem das Userinterface weiter in Richtung Mac OS X 10.5 entwickelt wurde. Im Gegensatz zu der Unsitte bei Web 2.0 Applikationen die produktive Version mit Beta zu betiteln und zu hoffen, dass damit der User einem alles verzeiht, sind die Beta Versionen von Firefox nicht für den produktiven Einsatz gedacht. Für den Produktiveinsatz eignet sich die Beta-Version auch deshalb nicht, weil die meisten Plugins noch nicht auf Firefox 3 portiert sind.
Es geht also wirklich um’s Testen … jeder ist herzlich eingeladen in Firefox Beta 3 Bugs zu jagen ;-) und bei Bugzilla zu reporten.