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	<title>codedifferent.de &#187; handyporto</title>
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		<title>Briefmarken-App: Handyporto-SMS falls keine Marke zur Hand</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 15:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im September 2008 endete die Testphase der neuen mobilen Applikation der Deutschen Post Handyporto: Im Grunde clever und simpel: Wer keine Briefmarke zur Hand hat kann eine Premium-SMS verschicken und bekommt per SMS einen 11-stelligen Code zurück. Den Code schreibt man anstatt der Briefmarke auf den Brief oder die Karte &#8230; den Rest erledigt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im September 2008 endete die Testphase der neuen mobilen Applikation der Deutschen Post <a href="http://www.handyporto.de/">Handyporto</a>: Im Grunde clever und simpel:</p>
<p><em>Wer keine Briefmarke zur Hand hat kann eine Premium-SMS verschicken und bekommt per SMS einen 11-stelligen Code zurück. Den Code schreibt man anstatt der Briefmarke auf den Brief oder die Karte &#8230; den Rest erledigt das Briefverteilzentrum. </em></p>
<p>Allerdings hat die Sache einen Haken: für einen Brief muss man statt 55 Cent 95 Cent bezahlen &#8211; ein Aufschlag von midestens satten 73%. Bei einer Postkarte sind es mit 85 statt 45 Cent sogar mindestens 89% Aufschlag. Dazu kommen gegebenenfalls noch die Kosten für eine SMS beim jeweiligen Mobilfunknetzbetreiber. Brancheninsidern ist klar wieso das Handyporto so teuer sein kann: Auch die Deutsche Post bekommt erstmal keine besseren Angebote als andere Mobile-Service-Anbieter und muss von den 95 bzw. 85 Cent wieder einen Großteil abführen: Grundsätzlich muss sich die Deutsche Post sich die Einnahmen mit dem Premium-SMS-Serviceprovider teilen &#8211; im Fall von Handyporto kommt die Nummer 22122 von WHATEVER MOBILE GmbH in Hamburg. Dazu kommen noch die Kosten für die Rück-SMS mit dem Briefmarken-Code. Auch das schlägt mit ein paar Cent zu Buche. Dazu kommt noch ein erheblicher Aufwand der Post selbst &#8211; schließlich müssen sie ja die Infrastruktur bereitstellen, die die Handyporto-Codes einließt und validiert.<br />
Aus Business-Sicht kann man den höheren Preis also nachvollziehen, doch ob der Nutzen groß genug ist um den Service zum Erfolg zu verhelfen bleibt abzuwarten. </p>
<p>Ach, und noch eine Bemerkung an die Marketing-Spezialisten: Bitte keine <a href="http://www.handyporto.365wom.com/48/details-zum-handyporto-flashmob/">Handyporto-Werbe-FlashMobs</a> mehr &#8230; das widerspricht so ziemlich allem, was ein FlashMob ist. </p>
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