HowTo: Viele Bilder vom iPhone löschen

Zugegeben, das iPhone kann natürlich nicht mit einer hochwertigen Digitalkamera mithalten … aber für den Schnappschuss zwischendurch oder ein paar ShakeItPhoto oder Hipstamatic-Experimente ist es klasse. So sammeln sich bei mir schnell Massen an Fotos an. Hin und wieder synce ich die Fotos mit iPhoto, doch nicht jedes Mal lasse ich die Fotos direkt nach dem Import aus iPhoto automatisch löschen. Wenn man in iPhoto die Option “Bereits importierte Fotos ausblenden” auswählt, ist das nicht weiter problematisch: Die Fotos werden einfach übersprungen und bei einem neuen Import nur die aktuellen Fotos als Vorschauen an iPhoto übertragen.
Allerdings gibt es weder auf dem iPhone, noch in iPhoto oder iTunes die Möglichkeit, alle schon importierten Fotos oder auch nur einen Auswahl zu löschen. Doch das Löschen jedes einzelnen Fotos auf dem iPhone dauert bei hunderten Fotos Stunden und ist damit nicht praktikabel. Was tun?

Jeder Mac wird mit einem Standard-Utility von Apple ausgeliefert, der in diesem Fall Wunder wirkt :) Auf deutschen Mac OS X Systemen nennt sich das Programm “Digitale Bilder” in englischen Systemen “Image Capture”. Mit diesem Tool kann man sich alle Bilder auf dem iPhone auflisten lassen, einzelne oder alle Bilder auswählen und sie gegebenenfalls auch löschen. So geht es:

  1. iPhone via USB mit dem Mac verbinden.
  2. Falls iTunes und oder iPhoto startet, sync abwarten, das iPhone in der linken Leiste bei iTunes auswerfen und sicherstellen, dass iTunes und iPhoto beendet sind.
  3. Das Programm “Digitale Bilder” bzw. “Image Capture” von Apple aus dem Programme-Ordner starten.
  4. In der linken Spalte unter Geräte das gewünschte iPhone auswählen, dann werden die abgespeicherten Fotos als Liste angezeigt.
  5. Zu löschende Bilder auswählen – ggf. alle Bilder mit Apfel-A.
  6. Auf den roten Löschen-Button unter der Liste klicken und – falls man sich sicher ist – den Löschvorgang bestätigen. VORSICHT: Den Löschvorgang kann man nicht widerrufen … daher sicherstellen, dass vorher alle Bilder in iPhoto importiert wurden!

Die automatische Aktualisierungsfunktion von WordPress macht das Updaten der WP-Installtion kinderleicht. Meistens :) Wenn ein Update mal nicht mit der automatischen Automatisierung klappt, muss man nicht direkt in den manuellen Modus umschalten, seine FTP-Zugangsdaten herauskramen und die Anleitung für das manuelle Update aus dem Netz fischen. Wie so oft hilft ein einfacher Trick um die Fehlermeldung “Fatal error: Out of memory” abzustellen:

  1. Vor dem Update ein Backup der Datenbank nicht vergessen!
  2. Aktive WordPress-Plugins im Admin-Bereich unter “Plugins” deaktivieren.
  3. Jetzt die automatische Aktualisierung auf die aktuellste WordPress-Installation durchführen.
  4. Jetzt im Admin-Bereich unter “Plugins” den Punkt “Kürzlich Aktiviert” anklicken um eine Liste der gerade deaktivierten Plugins zu bekommen und die gewünschten Plugins wieder aktivieren.

Die WordPress-Community und die eigenen Blogleser freuen sich sicher über einen Blog mit erhöhter Sicherheitsstufe :)

MAMP, eine lokale Webserver-Umgebung auf dem Mac, eignet sich immer wieder wunderbar für das Testen, Entwickeln und Gestalten mit WordPress. MAMP bringt Apache, MySQL und PHP fertig konfiguriert in einem eigenen Verzeichnis mit. Leider kann die Installation und Konfiguration eines WordPress-Blogs den Zugriff auf die MAMP-Startseite verhindern:

Forbidden
You don’t have permission to access /MAMP/ on this server.
Apache/2.0.63 (Unix) PHP/5.2.11 DAV/2 Server at localhost Port XXXX

Das ist natürlich mehr als ärgerlich, da von der Startseite aus beispielsweise die Konfigurationseite phpMyAdmin, zur Administrierung der MySQL-Datenbank, nicht mehr erreichbar ist.
Bei mir lag es an einer falsch platzierten Datei: Beim Konfigurieren der WordPress-Installation über das Web-Interface wurde eine .htaccess-Datei fälschlicherweise im Root-Verzeichnis meiner Festplatte abgelegt. Etwas beunruhigend – aber ein lösbares Problem ;-)

Wie immer: Die Lösung ist wie immer auf eigene Gefahr … insbesondere das Terminal ist ein wunderbares Werkzeug … mit dem man aber auch viel kaputt machen kann!

Die Datei fällt im Finder nicht auf, das sie wie alle Punk-Dateien in UNIX normalerweise nicht angezeigt werden. Also bemüht man das Terminal und sieht sich das Root-Verzeichnis der Festplatte mal genauer an:

cd /

dann

ls -la

Findet sich dort die Datei .htaccess, sollte man sich vor dem Löschen bzw. Umbenennen nochmal den Inhalt genauer ansehen:

cat .htaccess

Am Einfachsten ändert man ihren Namen und macht die Datei sichtbar:

mv .htaccess htaccess-backup

So erscheint die Datei wieder im Finder und richtetet kein Unheil mehr an … wenn man sich sicher ist, dass man die Datei auch nicht mehr braucht, kann man sie natürlich jetzt auch im Finder einfach in den Papierkorb ziehen ;-)

Die Druckertreiber bei Mac OS X 10.6 Snow Leopard machen leider noch etwas Probleme. Nach meiner Anleitung zum reanimieren von OKI-Druckern, hier die Lösung für Kyocera-Mita-Drucker – natürlich wie immer ohne Gewähr und auf eigene Gefahr:

Problem: Nach dem Update von Mac OS X 10.5 Leopard auf OSX 10.6 Snow Leopard funktiniert der installierte Druckertreiber für den Kyocera-Drucker nicht mehr. Bei mir ist es ein Kyocera Mita FS-2000D … die Lösung sollte aber auch bei anderen Modellen funktionieren. Der Druckertreiber wurde unter Leopard installiert und funktionierte dort – nach dem Update läßt sich zwar noch ein Druckauftrag zum Drucker schicken, aber beim Verarbeiten erscheint in der Druckerwarteliste nur eine Fehlermeldung.

Diagnose: Unter Snow Leopard stimmen die Zugriffsrechte für eine Datei des Druckertreibers nicht … und das bringt den Druckertreiber aus dem Takt. Übringes einen herzlichen Dank an @kappuchino für die Diagnose und Lösung!

Lösung: Selbst ist der Mann oder die Frau – mit einem Kommandozeilenbefehl im Terminal ist der Fehler schnell behoben:

  1. Auf dem Mac loggt man sich mit einem Administrator-Account ein.
  2. Das Programm “Terminal” starten – es findet sich in “Programme/Dienstprogramme”.
  3. In das erscheinende Fenster trägt man die untenstehenden Befehle ein und beendet die Zeile mit einem Durck auf die Return-Taste:
    sudo chown root:wheel /usr/libexec/cups/filter/kyofilter
  4. Nun wird man nach seinem Passwort gefragt … also dem Passwort des Administrator-Accounts – und schließt die Eingabe ebenfalls mit der Eingabe-Taste ab.
  5. Das war es schon. Einfach das Terminal-Programm beenden. Jetzt sollte alles wie am Schnürchen gehen ;-)

Hier ein paar Probleme und deren Lösung beim Update eines Ubuntu-Servers 7.10 (Gutsy Gibbon) auf die neueste Version 8.04 LTS (Hardy Heron). Der “offizielle” Upgrade-Pfad, der auf der Ubuntu Website beschrieben wird hat leider bei mir nicht ganz geklappt – und vielleicht gibt es da draußen den einen oder anderen, der auf die selben Probleme stößt ;-) Mehr …