03.03.2011 von: Christian

Steve Jobs wieder auf der Bühen zu sehen ist wunderbar. Seine Präsentation auf dem Apple Special Event gliedert sich in drei Teile:
- Der Markt: Steve präsentiert einige außergewöhnliche Marktzahlen … 15 Millionen verkaufte iPads, 100 Millionen verkaufte iPhones, 100 Millionen heruntergeladene iBooks, 200 Millionen Accounts bei iTunes/AppStore/iBookStore mit hinterlegten Kreditkarteninformationen. 2 Milliarden USD wurden bisher an AppStore-Entwickler ausgezahlt.
- Das iPad 2: Apple hat seinen Kunden zugehört und die meisten der gewünschten Features in die neue Modellreihe integriert. Trotz all der Zusatzfeatures bleiben Preis und Batterie-Lebensdauer gleich. Der neue A5 Dual-core Prozessor ist bis zu zweimal so schnell wie die alte A4 CPU und die Grafikleistung bis zu 9-mal so schnell. Mit dem HDMI-Kabel ist es möglich den gesamten Screen des iPhone 2 auf einen Flatscreen oder einen Beamer zu spiegeln – perfekt für eine Live-Demo einer App oder für Präsentationen. Das iPad 2 verfügt jetzt auch über eine Kamera auf der Front- und eine auf der Rückseite. Das neue Design des iPad 2 und die magnetischen Hüllen sprechen für sich. Da hat Jony Ive mit seinem Team mal wieder ganze Arbeit geleistet.
- Die Software: iOS 4.3 bringt eine ganze Reihe von Verbesserungen mit sich – vieles davon merkt man als Nutzer nur durch schnelleres und flüssigeres Surfen, Bedienen und Arbeiten. Mit der Vorstellung von iMovie und Garageband für das iPad zeigt Apple, dass das iPad nicht nur ein Gerät zum konsumieren von Inhalten ist, sondern auch ein Gerät mit dem man Neues kreieren kann.
Aber ich kann nur empfehlen, Steve Jobs, Scott Forstall, Randy Ubillos und Xander Soren im Quicktime streaming video selber anzusehen. Sorry, liebe PC-User: Das Streaming Video benötigt Safari 4 oder 5 für Mac OS X Snow Leopard oder Safari für iOS 3 oder besser.
02.03.2011 von: Christian
Auf was konzentriert sich Apple in diesem Jahr 2011? Ist es “nur” das iPad2? Oder ist da “one more thing …”
Nach dem heutigen Apple Special Event im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco werden wir alle mehr wissen. Heute, am 2. März 2011 um 19:00 Uhr MEZ (10:00 AM PST) ist es soweit. Apple hat bisher noch keine Video-Liveübertragung bekanntgegeben, allerdings gibt es wieder viele Live-Berichterstattungen aus der Heerschar aus eingeladenen Journalisten und Bloggern:
Sobald das Video des Special Events als Quicktime Stream verfügbar ist oder Apple doch noch das Ereignis live streamt, gibt’s natürlich ein Update
28.01.2010 von: Christian

Apple CEO präsentiert den iPad auf dem Special Event am 27. Januar 2010 (Bild: Apple)
Endlich hat Apple das
Video-on-Demand des Apple Special Events “Come and see our latest creation” veröffentlicht. Apple CEO Steve Jobs zeigt den iPad das erste Mal der Öffentlichkeit im Yerba Buena Center for the Arts Theater in San Francisco am 27. Januar 2010. Die Videoaufzeichnung kann man als QuickTime-Videostream oder als MPEG-4 Video ansehen … und es lohnt sich wirklich
27.01.2010 von: Christian
Heute Abend ist es soweit: Apple hat zur Pressekonferenz in das Yerba Buena Center for the Arts Theater in San Francisco geladen. Um 19:00 Uhr MEZ bzw. 10:00 PST geht es los.
Wie schon bei den legendären Steve Jobs Keynotes in den vergangenen Jahren ist es Tradition, dass einige der Journalisten live von der Konferenz bloggen … und die Apple-Fans in aller Welt an der Veranstaltung teilhaben lassen … hier die wichtigsten Live-Berichterstattungen:
Sobald die Videoaufzeichung des Events als Quicktime-Stream verfügbar ist gibt’s natürlich ein Update
21.01.2010 von: Christian
Apple lädt zu einem Presse-Event am 27. Januar in San Francisco mit dem Spruch “Come see our latest creation” und die Computer und E-Book-Branche zittert: Microsoft und Amazon werden nervös, denn der Kampf um das neue Marktsegment des Active Content fängt gerade erst an.
Apple hat bisher nicht bekanntgegeben sich im E-Book oder Tablet-Markt mit einem eigenen Produkt zu engagieren – doch die Gerüchteküche brodelt und spuckt Namen wie “iSlate” oder “iPad” aus. So versuchte Steve Ballmer von Microsoft den Gerüchten bei seiner Eröffnungsrede der CES in Las Vegas Apple schon im Vorfeld die Show zu stehlen: Die Tablet-PCs auf der Bühne nannte er eben mal Slate-PCs … doch es geht nicht um einen schnöden Namen.

Kindle Development Kit (Foto: Amazon)
Nun hat Amazon bekannt gegeben, seine E-Book Plattform Kindle auch für Entwickler zu öffnen: In einigen Monaten will das Unternehmen das sogenannte
Kindle Development Kit (KDK) veröffentlichen und auch den Vertrieb der aktiven Inhalte übernehmen.
Das Revenue-Sharing-Modell kommt einem als iPhone-Developer durchaus bekannt vor:
70% für den Entwickler und Rechteinhaber, 30% für Amazon. Allerdings werden vorher noch $0,15 pro MB des Active Contents abgezogen … schließlich wird der Kindle nicht mit einem kostenpflichtigen Mobilfunkvertrag verkauft. Amazon muss vielmehr die mobilen Distributionskosten für jeden übermittelten Inhalt an den jeweiligen Mobilfunkprovider bezahlen.
Amazon hat sicher gegenüber Microsoft die bessere Ausgangssituation im Kampf um die Marktanteile im neuen Marktsegment des Active Content, denn Amazon versteht die Content-Distribution und hat die Kontakte zu den Verlagen … doch Apple hat das Zeug den E-Book-Markt mit einem Innovationssprung aus dem Dornröschenschlaf zu reißen und aus schnöden E-Books einen neuen Markt zu erschließen: Active Content.
Denn Apple könnte einige entscheidende Pfunde in die Waagschale werfen:
- Eine große und innovative Entwicker-Community … die sich Amazon mit dem KDK erstmal aufbauen muss
- Ein ausgereiftes iPhone SDK … dass die ganze Bandbreite an Unterstützungen von Netzwerk-, Grafik- und Daten- und Sensoren bietet
- Farbe statt Graustufenscreen und dazu ein gehöriges Maß an Rechen- und Grafik-Power
- Touchscreen mit Gestensteuerung
- Aufregendes Design
- … und sicher auch Innovationen die wir nicht erwartet haben
Der Schritt von Amazon, den Kindle als Plattform zu öffnen ist sicher richtig … doch ob die Plattform mit dem Angebot von Apple mithalten kann? Nach dem 27.01.2010 wissen wir mehr.