Es wird ja viel getuschelt in den letzten Tagen: Mal stellt ein chinesischer iPod-Hüllenhersteller eine kleine iPhone-Hülle auf die Webseite, ein Analyst wünscht sich ein iPhone für den Massenmarkt … und schon wird ein iPhone nano erwartet. Dann kündigt sich mit Steve Wozniak der zweite Apple-Mitbegründer auf dem Stand von Axiotron an um deren neustes Modbook-Modell vorzustellen … ein zum Tablet-Mac umgebautes MacBook. Das läßt natürlich wieder den Wunsch und damit die Gerüchte um ein iPod tablet bzw. MacBook tablet aufkochen. Die Positionierung eines solchen Multitouch-Gadgets wäre jedoch kniffelig:
Was auch immer wir am 6. Januar von Phil Schiller auf der Keynote im Moscone-Center der MacWorldExpo in San Francisco vorgestellt bekommen … und sich hinter den abgehängten Ausstellungsbanner verbigt … es wird spannend und ich freu’ mich drauf
Manchmal ist man gezwungen mit Mac OS X Leopard auf einen Windows XP Printserver zuzugreifen. Natürlich sollte auch das, wie üblich am Mac, per Plug-and-Play laufen … tut es aber leider nicht. Daher hier ein kleines Tutorial, damit sich nicht noch mehr Leute den Kopf zerbrechen müssen:
Kontext:
In der einen Ecke: Ein Mac mit Mac OS X Leopard (10.5.3)
In der anderen Ecke: Ein Kyocera 2000D Laserdrucker der an einen Windows XP Printserver angeschlossen ist. Dieser Printserver ist mit Benutzernamen und Passwort geschützt.
Problem:
Den Drucker kann man über die übliche Apple-Standard-Methode zur Druckerliste als "Windows Drucker" hinzufügen – drucken kann man auf diesem Drucker jedoch nicht: Es ist nicht möglich sich beim Printserver zu authentifizieren.
Lösung:
Den Drucker muss man mit der versteckten Funktion "Erweitert" in den "Drucken & Faxen" Systemeinstellungen in die Druckerlsite aufnehmen:
… Fast Plug-and-Play
Das dicke Systemupdate auf Mac OS X 10.5.3 mit 200 bis über 400 MB behebt viele Bugs und ergänzt Leopard auch mit einigen zusätzlichen Features. Beispielsweise wurde der Kreis der Digitalkameras deren RAW-Formate verarbeitet werden können, erweitert. Oder die Möglichkeit das Adressbuch mit Google Contacts zu synchronisieren.
Erfreulicherweise hat sich die WLAN-Stabilität bei mir deutlich verbessert, und auch der sporadische Ausfall des Farbmanagements auf einem der Monitore ist seit dem Update nicht mehr aufgetreten.
Ein ärgerliches – aber lösbares – Problem trat bei mir allerdings nach dem Update mit der Zeiterfassungs-Software TimeLog 4 auf: Die Zeiterfassungseinträge werden bei TimeLog in iCal gespeichert – und diese Einträge sind nach dem Update auf 10.5.3 alle doppelt vorhanden. Die Sache läßt sich daher bereinigen – doch vor der nächsten Stundenabrechnung sollte man die einzelnen Zeiten genau überprüfen
Apple startet eine Tutorial-Reihe zur Rails 2.0 Entwicklung auf Mac OS X Leopard. Eine schöne Einführung in die elegante Web-Entwicklungs-Plattform für Entwickler auf dem Mac. Schön zu sehen, dass nun auch Apple das Open Source Framework offen promotet.

Es wird heiß in der der Rails-Entwickler-Community. Joyent, der Entwickler von Web-Based Collaboration-Applikationen und On-Demand-Hosting aus Kalifornien, entwickelt derzeit Slingshot: Damit lassen sich Rails-Anwendungen als Stand-Alone-Applikationen Mac OS X oder Windows nutzen. Die Rails-Applikationen lassen sich so ohne Browser und ohne Internet-Verbindung nutzen und können mit der Online-Variante synchronisiert werden.
Das Projekt steht noch am Anfang – und doch wird damit deutlich, wie innovativ die Ruby-on-Rails-Community derzeit ist. Slingshot ist ein weiteres Argument für elegantes Coding mit Ruby-on-Rails.
Auch Adobe versucht sich übrigens damit, die Web-Online und Desktop-Offline-Welt mit ihrem Projekt Apollo zu verknüpfen. Allerdings nicht mit Ruby-on-Rails, sondern der mit der Flash-Programmierumgebung Flex.
Quellen & Bild: joyent.com, joyent-com/developers/slingshot, labs.adobe.com/technologies/apollo/