deutsche-bahn-wlan-hotspotDie Deutsche Bahn und T-Mobile bauen ihr fahrendes Wlan-HotSpot-Angebot auf ICE-Strecken weiter aus. Jetzt wurde auch die Strecke Frankfurt/M. – Hannover – Hamburg Hbf mit WLAN-Abdeckung – dem railnet – ausgestattet. Insgesamt ist damit auf den folgenden ICE-Strecken in Deutschland ein Internetzugang über den Zug-HotSpot möglich:

  • Dortmund – Düsseldorf – Köln (auch über Hagen und Wuppertal)
  • Köln – Frankfurt/M. Flughafen
  • Frankfurt/M. – Stuttgart – München
  • Frankfurt/M. – Hannover – Hamburg Hbf

Laptop- und insbesondere iPhone-Nutzer haben so auch bei bis zu 300 km/h einen Netzzugang. Ich bin jedes mal wieder begeistert, wie gut die Verbindung selbst bei hohen Geschwindigkeiten ist. Und als (deutscher) iPhone-Nutzer muss man nicht mal extra für diesen Service zahlen.

Quelle/Bild: Deutsche Bahn

Das dicke Systemupdate auf Mac OS X 10.5.3 mit 200 bis über 400 MB behebt viele Bugs und ergänzt Leopard auch mit einigen zusätzlichen Features. Beispielsweise wurde der Kreis der Digitalkameras deren RAW-Formate verarbeitet werden können, erweitert. Oder die Möglichkeit das Adressbuch mit Google Contacts zu synchronisieren.
Erfreulicherweise hat sich die WLAN-Stabilität bei mir deutlich verbessert, und auch der sporadische Ausfall des Farbmanagements auf einem der Monitore ist seit dem Update nicht mehr aufgetreten.
Ein ärgerliches – aber lösbares – Problem trat bei mir allerdings nach dem Update mit der Zeiterfassungs-Software TimeLog 4 auf: Die Zeiterfassungseinträge werden bei TimeLog in iCal gespeichert – und diese Einträge sind nach dem Update auf 10.5.3 alle doppelt vorhanden. Die Sache läßt sich daher bereinigen – doch vor der nächsten Stundenabrechnung sollte man die einzelnen Zeiten genau überprüfen ;-)

Die Leute von Skyhook Wireless haben eine clevere Lösung mit ihrem Wi-Fi Ortungssystem entwickelt: Sie nutzten die inzwischen weit verbreiteten offenen und geschlossenen WLAN-Infrastrukturen als Referenzpunkte für ihr Ortungssystem. So kann grundsätzlich jedes WLAN-fähige Gerät ihre Technologie nutzen – falls Skyhook Wireless die Hotspots in der jeweiligen Umgebung gescannt und lokalisiert hat.
Bisher habe ich noch keinen Konkurrenten mit einer ähnlichen Technologie entdeckt. Sicher, es gibt Unternehmen wie innerwireless mit deren PanGo Location Management Software, oder Cisco mit deren Wireless Location Appliance, oder die finnische Firma ekahau die ebenfalls im Bereich der WLAN-Ortung arbeitet. Doch sie alle fokussieren sich auf geschlossene Lösungen for Geschäftsanwendungen bei denen auf eine spezifisch aufgebaute Infrastruktur aufgebaut wird.
Skyhook Wireless scheint mit seiner WPS-Lösungen einen innovativen und bisher einzigartigen Weg gegangen zu sein. Besonders interessant ist die Technik zur Realisierung von Navigation und von Location Based Services im städtischen Raum. Dass sie auch noch ihre API für Web-Developer geöffnet haben war eine brilliante Idee – also nutzen wir sie.

GPS-Hosentaschengeräte brauchen wir dann im städtischen Raum nicht mehr … sie funktionieren sowieso nicht besonders gut in Häuserschluchten, denn schließlich braucht das Gerät immer direkten Sichtkontakt zu mindestens 3 Satelliten. ;-)

Steve Jobs stellt in seiner Keynote ein neues Feature des iPhones – aber auch des iPod touch vor das insbesondere den iPod touch in eine ganz neue Kategorie hebt: Durch die Kooperation mit Skyhook Wireless kann man – insbesondere in Städten mit guter WiFi-Verbreitung – der iPod touch den eigenen Standort ermitteln. Dazu fährt Skyhook durch die Städte und vermisst die vorhandenen WiFi-Hotspots. Anhand der Empfangsstärke deren Beacons errechnet dann Skyhook den aktuellen Standort des Nutzers. Beim iPhone kommt zur Ortsbestimmung noch das altbekannte Verfahren der Funkzellen hinzu. Interessant ist jedoch, dass Apple hier scheinbar nicht mit den einzelnen Mobilfunkbetriebern zusammenarbeitet, sondern die Funkzellenortung in Kooperation mit Google realisiert hat. Wenn ich daran denke wie schwierig die Realisierung von Location Based Services (LBS) bisher in Deutschland gewesen ist … keine schlechte Idee.
Wir können auf alle Fälle gespannt sein, ob mit dem iPhone SDK eine neue Zeit der LBServices eingeleitet wird. Vielleicht stellt Apple in Zusammenarbeit mit Skyhook Wirless sogar den Web-Developern deren Loki SDK zur Verfügung – das würde die LBS-Szene ordentlich umkrempeln ;-)

iPod touch

Das Apple Event am 5. September mit Steve Jobs hatte es in sich. Die gesamte iPod-Palette wurde erneuert und um einen neuen Typ ergänzt: den iPod touch. Auf den ersten Blick ist das nur die logische Weiterentwicklung des iPod-Portfolios damit man auch Filme bequem unterwegs ansehen kann. Doch der iPod touch ist eine kleine Revolution! Bisher waren iPods eine Abspielgeräte … mit manchem Zusatzmodul konnte man dem iPod das Aufnehmen beibringen, oder es ließen sich ein paar Apple-Spiele auf den Geräten spielen.

Doch mit dem iPod touch wird der iPod zur mobilen Surfmaschine: WLAN & Safari machen es möglich. Das steigert einerseits die Lust der Entwickler, speziell angepasste Websites für das iPhone & den iPod touch zu entwickeln, andererseits Mehr …