Die Druckertreiber bei Mac OS X 10.6 Snow Leopard machen leider noch etwas Probleme. Nach meiner Anleitung zum reanimieren von OKI-Druckern, hier die Lösung für Kyocera-Mita-Drucker – natürlich wie immer ohne Gewähr und auf eigene Gefahr:
Problem: Nach dem Update von Mac OS X 10.5 Leopard auf OSX 10.6 Snow Leopard funktiniert der installierte Druckertreiber für den Kyocera-Drucker nicht mehr. Bei mir ist es ein Kyocera Mita FS-2000D … die Lösung sollte aber auch bei anderen Modellen funktionieren. Der Druckertreiber wurde unter Leopard installiert und funktionierte dort – nach dem Update läßt sich zwar noch ein Druckauftrag zum Drucker schicken, aber beim Verarbeiten erscheint in der Druckerwarteliste nur eine Fehlermeldung.
Diagnose: Unter Snow Leopard stimmen die Zugriffsrechte für eine Datei des Druckertreibers nicht … und das bringt den Druckertreiber aus dem Takt. Übringes einen herzlichen Dank an @kappuchino für die Diagnose und Lösung!
Lösung: Selbst ist der Mann oder die Frau – mit einem Kommandozeilenbefehl im Terminal ist der Fehler schnell behoben:
sudo chown root:wheel /usr/libexec/cups/filter/kyofilter |
Das Update auf Mac OS X 10.6 – Snow Leopard – ist eingespielt. Da meine Festplatte noch mit der veralteten Apple-Partitionstabelle statt der aktuellen GUI-Partitionstabelle partitioniert war musste ich dafür etwas mehr als üblich tun:
Erst ein Komplett-Backup der Festplatte (das man vor dem Update natürlich immer machen sollte), dann die Neupartitionierung der Festplatte und die Installation von Snow Leopard, danach das Wiedereinspielen der Nutzerdaten, Programme, usw. mit dem Migrations-Assistent.
Snow Leopard fühlt sich gut an und ist merklich schneller. Die Arbeit von Apple “unter der Haube” hat sich wohl gelohnt. Große Veränderungen in der Benutzerführung oder bei den Features sollte man nicht erwarten – Geschwindigkeit, Detailverbesserungen und Technolgieupgrade dass ist der Kern von Snow Leopard.
Spannend ist natürlich die Kompatibilität mit den Nicht-Apple-Hardwareprodukten: Drucken auf dem OKI-Laserdrucker funktioniert mit dem Leopard-kompatiblen Treiber für den Oki MFP C5540 leider nicht mehr. Mit dem von Apple mitgelieferten Allgemeinen-PS-Drucker-Treiber lässt sich immerhin etwas ausdrucken und auch die Duplexeinheit ansteuern. Spezielle Druckereinstellungen wie Druckqualität, Graustufen- statt Farbdruck oder installierter Speicher sucht man so allerdings vergeblich. Doch wer weiss wie lange es dauert bis Oki die Treiber auf Snow Leopard angepasst hat. Das bedeutete Fehlersuche und -behebung auf eigene Faust. Für alle die Leidensgenossen, die auch einen OKI-Drucker ihr eigen nennen und auch gerne unter Snow Leopard mit allen Features drucken wollen hier die Problemlösung – natürlich wie immer ohne Gewähr und auf eigene Gefahr:
Problem: Nach dem Update von Mac OS X 10.5 Leopard auf OSX 10.6 Snow Leopard funktiniert der installierte Druckertreiber für den OKI-Postscript-Laserdrucker nicht mehr. Bei mir ist es ein OKI MFP C5540 … die Lösung sollte aber auch bei anderen Modellen, wie dem OKI C5450, funktionieren. Der Druckertreiber wurde unter Leopard installiert und funktionierte dort – nach dem Update läßt sich zwar noch ein Druckauftrag zum Drucker schicken, aber beim Verarbeiten erscheint in der Druckerwarteliste nur eine Fehlermeldung.
UPDATE: Überarbeitete Problemlösungsstrategie siehe neues Posting!
Diagnose: Im Druckertreiber ist ein Fehler … der unter Leopard (vielleicht bei mir auch wegen der Apple-Partitionstabelle) nicht aufgetaucht ist. Bei der Programmierung des Druckertreibers wurde nicht auf die Groß-Kleinschreibung von Pfadnamen geachtet … und da nimmt es Snow Leopard eben doch genau.
Lösung: Um einfach schnell einmal etwas ausdrucken zu können – ohne spezifische Einstellmöglichkeiten – kann man sich mit dem “Allgemeiner PostScript-Drucker”-Treiber von Apple begnügen. Bei mir hat das als erster – aber unbefriedigender – Workaround funktioniert.
Um jedoch wieder die alte Funktionalität des OKI-Treibers aus Leopard nutzen zu können muss man wohl oder übel selbst Hand anlegen und den Fehler im Druckertreiber beseitigen. Glücklicherweise ist das nicht schwer – nur ein Textverabreitungsprogramm wie TextEdit oder TextMate und keine Scheu vor Programmzeilen ist notwendig:
Macintosh HD/Library/Printers/PPDs/Contents/Resources/ |
zu finden sein. Bei mir heißt die Datei “Oki C5540.ppd”.
*cupsFilter: "application/vnd.cups-postscript 0 /Library/Printers/OKIDATA/Filters/OKfilterA" |
Macintosh HD/Library/Printers/Okidata/filters/ |
*cupsFilter: "application/vnd.cups-postscript 0 /Library/Printers/Okidata/filters/OKfilterA" |
Nun ist das iPhone OS in der lange ersehnten Version 3.0 endlich verfügbar. iPhone-Benutzer können sich das Update kostenlos herunterladen, iPod-touch-User müssen 8 € berappen um die vielen neuen Features zu nutzen.
Für alle iPhone-Nutzer ist es einfach:
230 MB … mal sehen, wie sich die finale Version in freier Wildbahn anfühlt
Das Verfahren, das T-Online für die Realisierung ihrer so genannten “Navigationshilfe” verwendet, wird auch als DNS-Hijacking bezeichnet: Statt eine korrekte Fehlermeldung bei einem vertippten Domain-Namen zurückzugeben, leitet T-Online diese Anfrage einfach auf ihre Server um und analysiert die Anfrage zu Werbezwecken. Das Verfahren von T-Online ist in vielerlei Hinsicht mehr als bedenklich:
Hintergrund: VeriSign musste auf Druck der ICANN 2003 seinen Site-Finder-Projekt einstellen
VeriSign hatte als Registrierungsstelle aller .com und .net Domains im Jahr 2003 mit dem “Site Finder” Projekt einen ähnlichen Service wie die T-Online Navigationshilfe aufgesetzt. Nach heftigsten Protesten stellte VeriSign unter dem Druck der ICANN den Service nach wenigen Wochen wieder ein. Die ICANN hat über diesen Fall einen Bericht verfasst, der die Gefahren und Problem einer solchen Lösung nochmals klar und deutlich machen. Weitere Hintergründe zu VeriSign Site Finder und zu ähnlichen DNS-Mißbräuchen finden sich in Ryan Singel’s Artikel in der Wired.
Hintergrund: DNS-Server
Das WWW funktioniert nach dem einfachen Prinzip, dass jeder Domain-Name in einer URL wie “http://webmail.google.com” erstmal in einem dicken “Telefonbuch” nachgeschalgen werden muss – im sogenannten Domain Name System, kurz DNS. Auf den DNS-Servern ist zu jeder registrierten Domain – und gegebenenfalls auch zu den registrierten Subdomains – eine IP-Adresse hinterlegt, unter der der Server erreicht werden kann. Ist für die gewünschte Domain oder Subdomain kein Eintrag vorhanden, so muss der DNS-Server eine Fehlernachricht zurückschicken (für die Nerds unter Euch: eine NXDOMAIN-Response).

Die AppsForSale.de-Kooperation zwischen mehr als 30 deutschen iPhone-Entwicklern war schon zum Valentinstag ein voller Erfolg. Zu Ostern geht die Aktion in die zweite Runde und läuft von heute dem 11. April bis einschließlich morgen den 12. April. Für alle iPhone-Besitzer lohnt ein Blick auf die über 50 deutschsprachigen Apps … vielleicht ist ja genau die App dabei, die ihr schon immer mal kaufen wolltet. Übrigens, CompareMe ist auch dabei
Viel Spass beim stöbern & Ostereier suchen!