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Die Präsentation von Antonio Vince Staybl, CEO von gofresh.de, auf dem MobileMonday in München, zeigt im Bereich der erfolgreichen Mobile Applications neue Perspektiven auf.
Die Truppe von gofresh, als Macher hinter der Off-Portal Mobile Community itsmy.com, hat in den letzten 5 Jahren einen bemerkenswerten Job bei der Entwicklung ihrer Mobile Community gemacht. Heute gehören itsmy.com und ein weiteres von Deutschland aus betriebenes Portal Peperonity.com neben Fotochatter.com und Flirtomatic.com zu den größten Playern in den USA. Wirklich aufregend!
Allerdings muss ich eines klarstellen: vom Standpunkt eines Designers ist es schwer zu glauben, dass all diese Portale funktionieren … sie erinnern zu sehr an die Zeiten des C-64 … aber sie funktionieren ;-)

android adc
Google legt derzeit bei der Entwicklung des Mobile-Handset-Betriebsystems android einen Zahn zu. Eingebettet ist das Projekt in die von ihnen gegründete Open Handset Mobile Alliance. Um die Kreativität der weltweiten Entwicklergemeinde zu stimulieren, hat Google einen Entwickler-Wettbewerb ins Leben gerufen – bei Google Android Developer Challenge. Google schreibt Preisgelder von insgesamt 10 Millionen $ für die besten Mobile Applications aus. So könnte es doch für den einen oder anderen Entwickler / Team interessant sein. Vielleicht winkt hier das notwendige Seedcapital für den eigenen Startup ;-)
Gestern, am 28. Januar hat Google die Deadline für die erste Runde der Android Developer Challenge auf den 14. April 2008 verschoben. Eine zweite Runde der Challenge ist geplant, nachdem die ersten Endgeräte verfügbar sind. Bisher ist der Rollout der ersten android-Endgeräte für die zweite Jahreshälfte 2008 vorgesehen.
Also, bringt Eure Mobile Applications auf die Straße ;-)

Die Leute von Skyhook Wireless haben eine clevere Lösung mit ihrem Wi-Fi Ortungssystem entwickelt: Sie nutzten die inzwischen weit verbreiteten offenen und geschlossenen WLAN-Infrastrukturen als Referenzpunkte für ihr Ortungssystem. So kann grundsätzlich jedes WLAN-fähige Gerät ihre Technologie nutzen – falls Skyhook Wireless die Hotspots in der jeweiligen Umgebung gescannt und lokalisiert hat.
Bisher habe ich noch keinen Konkurrenten mit einer ähnlichen Technologie entdeckt. Sicher, es gibt Unternehmen wie innerwireless mit deren PanGo Location Management Software, oder Cisco mit deren Wireless Location Appliance, oder die finnische Firma ekahau die ebenfalls im Bereich der WLAN-Ortung arbeitet. Doch sie alle fokussieren sich auf geschlossene Lösungen for Geschäftsanwendungen bei denen auf eine spezifisch aufgebaute Infrastruktur aufgebaut wird.
Skyhook Wireless scheint mit seiner WPS-Lösungen einen innovativen und bisher einzigartigen Weg gegangen zu sein. Besonders interessant ist die Technik zur Realisierung von Navigation und von Location Based Services im städtischen Raum. Dass sie auch noch ihre API für Web-Developer geöffnet haben war eine brilliante Idee – also nutzen wir sie.

GPS-Hosentaschengeräte brauchen wir dann im städtischen Raum nicht mehr … sie funktionieren sowieso nicht besonders gut in Häuserschluchten, denn schließlich braucht das Gerät immer direkten Sichtkontakt zu mindestens 3 Satelliten. ;-)

loki-logo

Die Kooperation mit Apple beim iPhone und iPod touch trägt auch für den Mac erste Früchte: Heute hat Skyhook Wireless ihre Loki 2.0 Firefox Toolbar für Mac OS X und Windows XP veröffentlicht. Damit ist es möglich die eigene Location mit Loki zu bestimmen – solange genügend WiFi-Hostpots in der Nähe sind die Skyhook Wireless auch kennt. Eine vielversprechende Technologie – und für Web Developer gibt es auch ein JavaScript-SDK für Web-Entwickler!

Steve Jobs stellt in seiner Keynote ein neues Feature des iPhones – aber auch des iPod touch vor das insbesondere den iPod touch in eine ganz neue Kategorie hebt: Durch die Kooperation mit Skyhook Wireless kann man – insbesondere in Städten mit guter WiFi-Verbreitung – der iPod touch den eigenen Standort ermitteln. Dazu fährt Skyhook durch die Städte und vermisst die vorhandenen WiFi-Hotspots. Anhand der Empfangsstärke deren Beacons errechnet dann Skyhook den aktuellen Standort des Nutzers. Beim iPhone kommt zur Ortsbestimmung noch das altbekannte Verfahren der Funkzellen hinzu. Interessant ist jedoch, dass Apple hier scheinbar nicht mit den einzelnen Mobilfunkbetriebern zusammenarbeitet, sondern die Funkzellenortung in Kooperation mit Google realisiert hat. Wenn ich daran denke wie schwierig die Realisierung von Location Based Services (LBS) bisher in Deutschland gewesen ist … keine schlechte Idee.
Wir können auf alle Fälle gespannt sein, ob mit dem iPhone SDK eine neue Zeit der LBServices eingeleitet wird. Vielleicht stellt Apple in Zusammenarbeit mit Skyhook Wirless sogar den Web-Developern deren Loki SDK zur Verfügung – das würde die LBS-Szene ordentlich umkrempeln ;-)