Die automatische Aktualisierungsfunktion von WordPress macht das Updaten der WP-Installtion kinderleicht. Meistens :) Wenn ein Update mal nicht mit der automatischen Automatisierung klappt, muss man nicht direkt in den manuellen Modus umschalten, seine FTP-Zugangsdaten herauskramen und die Anleitung für das manuelle Update aus dem Netz fischen. Wie so oft hilft ein einfacher Trick um die Fehlermeldung “Fatal error: Out of memory” abzustellen:

  1. Vor dem Update ein Backup der Datenbank nicht vergessen!
  2. Aktive WordPress-Plugins im Admin-Bereich unter “Plugins” deaktivieren.
  3. Jetzt die automatische Aktualisierung auf die aktuellste WordPress-Installation durchführen.
  4. Jetzt im Admin-Bereich unter “Plugins” den Punkt “Kürzlich Aktiviert” anklicken um eine Liste der gerade deaktivierten Plugins zu bekommen und die gewünschten Plugins wieder aktivieren.

Die WordPress-Community und die eigenen Blogleser freuen sich sicher über einen Blog mit erhöhter Sicherheitsstufe :)

Problem: Nach dem Update des Blogs auf WP 2.7 lief alles bestens. Nur bei manchen Plugins streigte der Server mit “500 Internal Server Error” insbesondere Plugins wie “XML Sitemap Generator for WordPress” oder beim Hochladen von Bildern. Nach dem Aktivieren des “StatPress Reloaded”-Plugins war dann sogar der gesamte Admin-Bereichs des Blogs unerreichbar.

Diagnose: PHP geht der zugeteilte Arbeitsspeicher aus.

Lösung: Auf einem eigenen Root-, Dedicated- oder Virtual-Server ist der Bugfix einfach – hier muss nur die zentrale Einstelldatei für PHP, die php.ini geändert werden und PHP etwas mehr Speicher zugewiesen werden. Auf einem Shared-Hosting-Server wie bei den Webhosting-Angeboten von 1und1 hat man jedoch meist keinen direkten Zugriff auf die php.ini. Hier hilft ein einfacher Kniff:

Man erstellt eine Textdatei mit dem Namen “php.ini” und dem folgenden Inhalt:

memory=20MB

Diese Datei legt man in den Ordner /wp-admin/ der eigenen WordPress-Installation.

Das wars! ;-)