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Schön zu sehen, dass T-Mobile doch zuhören kann: Zum Start des Weihnachtsgeschäfts hat "Magenta" die iPhone-Tarife zu Gunsten der Kunden nachgebessert:

  • Die Drosselung der Daten-Flatrate taucht nicht mehr in dem Tarif auf. Die Daten-Flatrate ist jetzt endlich eine Daten-Flatrate.
  • Der Complete XL-Tarif ist jetzt auch für Intensiv-Telefonierer interessant, da Telefonieren auch über die Inklusivminuten hinaus mit 0,09 Euro pro Minute günstig bleibt.
  • Auch die Zusatzminuten in den günstigeren Tarifen sind nun günstiger.
  • Als zusätzliches Weihnachtsgeschenk haben die "Tarif-Designer" von T-Mobile noch eine Weekend-Telefon-Flat draufgelegt.

Alles in allem hat sich die T-Mobile die harsche Kritik der letzten Wochen zu Herzen genommen. Bei aller Kritik daher auch mal ein echtes Lobfür diese Reaktion! Auch die anderen Mobilfunkbetreiber können sich davon eine Scheibe abschneiden.

Und auch die Pilotkunden, die in den letzten Wochen einen iPhone-Vertrag abgeschlossen hatten können aufatmen: sie kommen automatisch in den Genuss der neuen Tarife.

Quelle: t-mobile.de

Es sah alles so einfach aus: Apple sucht sich einen exklusiven Mobilfunknetzanbieter handelt mit ihm ein Flatfee-Modell aus und verdient an der Hardware und an den Mobilfunkumsätzen. Zur Markteinführung schafft Apple ganz nebenbei noch einen Hype um das Gerät und freut sich über lange, medienwirksame Schlangen am ersten Verkaufstag.

In Amerika hatte das mit dem Partner AT&T noch geklappt. Doch in Europa – und insbesondere in Deutschland – entwickelt sich der iPhone-Start gerade zur Farce:

  • Das iPhone kann seine Stärken nur mit einer Daten-Flat ausspielen. Nur wenn der Kunde nicht mehr nachdenken muss, was ihn das Abrufen der E-Mails oder der Abruf einer Internetseite oder einer Wegbeschreibung über GoogleMaps kostet, funktioniert das iPhone-Konzept. Die T-Mobile scheint allerdings Angst vor ihren Kunden zu haben, denn denen wird eine Daten-Flatrate verkauft die streng-genommen keine Daten-Flatrate ist: Je nach gewähltem Tarif wird den Kunden ab 200 MB (Complete M), 1 GB (Complete L) oder 5 GB (Complete XL) pro Monat die Bandbreite im jeweiligen Monat auf max. 64 kbit/s (Download) und 16 kbit/s (Upload) beschränkt. Im Klartext: die T-Mobile verlangt zwar keine Zusatzgebühren für eine höhrere Daten-Nutzung, dafür bestraft sie die starke Nutzung des Datenkanals allerdings durch das drastische Herunterdrosseln der Übertragungsgeschwindigkeit.
  • Der Konkurrent Vodafone konnte mit einer einstweiligen Verfügung gegen den Exklusivvertrieb der SIM-Lock-iPhones die T-Mobile zudem in den letzten Tagen provozieren, das iPhone auch ohne SIM-Lock für 999 Euro zu verkaufen. Für das iPhone eine Weltpremiere – und für die Kunden eine weitere Verunsicherung. Die weltweite Entwickler-Community muss Vodafone für diesen Verdienst allerdings danken: Für die Entwickler wird es damit leichter weltweit an Test-Geräte zu kommen. Auch in Frankreich wird es eine SIM-Lock-freie iPhone-Variante geben – immerhin ist das vor dem Verkaufsstart am 29. November klar.

Vielleicht sieht die T-Mobile doch noch ein, dass sie ihre Bandbreiten-Beschränkungs-Fußnote aus den Verträgen streicht – dann wird aus der Farce doch noch ein Wintermärchen. Bald ist Weihnachten ;-)

Quellen: fscklog.com, macwelt.de, heise.de

Endlich haben die Gerüchte ein Ende: Das Apple iPhone wird in Deutschland von T-Mobile für 399 EUR inklusive Mobilfunkvertrag schon ab dem 9. November vertrieben. Die eigentliche Gretchenfrage nach dem Vertragskonditionen und Tarifen ließ T-Mobile bei der Pressekonferenz in Berlin allerdings aus. Steve Jobs war höchstpersönlich nach Berlin gereist um zusammen mit dem Deutsche-Telekom-Chef René Obermann das Gadget vorzustellen.
Auch in Großbritannien und Frankreich soll ab dem 9. November 2007 das iPhone verfügbar sein: Bei O2 (GB) für 269 GBP und bei Orange (FR) für 399 EUR. In Großbritannien wurde auch schon das Geheimnis der iPhone-Tarife bei O2 gelüftet. Für 35, 45 oder 55 GBP bietet O2 eine Datenflatrate und 200, 600 oder 1.200 Freiminuten.
Laut FTD will die Telekom im umsatzstarken 4. Quartal eine Millionen iPhones absetzten. Das ist eine beachtliche Zahl, denn gerade in Deutschland wird die fehlende UMTS-Unterstützung des iPhones sicher einige potenzielle Käufer abschrecken. Einige werden sicher bis zur Verfügbarkeit der UMTS bzw. 3G-Version des iPhone im nächsten Jahr abwarten. Auch die Markteinführung des iPod-touch als WLAN-fähiges mobiles Internet-Terminal Ende diesen Monats senkt eher den Bedarf an iPhone als ihn fördert. Für das Unternehmen Apple, für Mobile-Application-Entwicker und für den Endnutzer sind das allerdings keine schlechten Nachrichten. Ganz im Gegenteil: aus der Verfügbarkeit dieser kritischen Masse von standardisierten mobilen Web-Terminals (gleiche Bildschirmgröße, gleiche Bedienbarkeit, gleichen Web-Browser Safari 3) könnte sich ein innovativer, vitaler und weltweiter Mobile-Business-Markt entwickeln.
Und das würde am Ende auch die Telekom glücklich machen ;-)

Quelle: O2.co.uk, Ftd-reuters Video, Ftd.de, Apple.de

T-Mobile soll als großer Gewinner aus dem iPhone-Poker mit Apple in Europa hervorgegangen sein – so berichtet zumindest die Financial Times Deutschland. Neben Deutschland soll das Apple iPhone auch in Österreich, den Niederlanden, Ungarn und Kroatien über die dortigen Deutsche-Telekom-Töchter vertrieben werden. Am kommenden Mittwoch hat die Deutsche Telekom zu einer Pressekonferenz in Berlin geladen auf der dieser Verhandlungserfolg bekannt gegeben werden könnte. Die Kröte, die eine T-Mobile für diesen Zuschlag schlucken musste ist beachtlich: Der FTD zufolge muss der Netzbetreiber 10% der Gesprächs- und Datenumsätze an Apple abführen – Ein absolutes Novum im heiß umkämpften Mobilfunkmarkt in dem Umsatzbeteiligungen bisher nur für Vertriebspartner üblich waren. Für Apple ist es sicher eine stetige neue Einnahmequelle ;-)

Quelle: ftd.de

me-on-tv

Es ist kein Geheimnis, dass Video-Telefonie bisher keine "Killer-Applikation" sondern ein Ladenhüter der Mobilfunkbetreiber gewesen ist. Beim Verkaufsgespräch für 3G- bzw. UMTS-Mobiltelefone musste Video-Telefonie meist auch als Verkaufsargument herhalten … und war wenig überzeugend.
Jetzt hat Ericsson mit dem TV-Produzenten Endemol aus den Niederlanden eine neue Mobile Application vorgestellt: Me-On-TV. Mehr …