MAMP, eine lokale Webserver-Umgebung auf dem Mac, eignet sich immer wieder wunderbar für das Testen, Entwickeln und Gestalten mit WordPress. MAMP bringt Apache, MySQL und PHP fertig konfiguriert in einem eigenen Verzeichnis mit. Leider kann die Installation und Konfiguration eines WordPress-Blogs den Zugriff auf die MAMP-Startseite verhindern:
Forbidden
You don’t have permission to access /MAMP/ on this server.
Apache/2.0.63 (Unix) PHP/5.2.11 DAV/2 Server at localhost Port XXXX
Das ist natürlich mehr als ärgerlich, da von der Startseite aus beispielsweise die Konfigurationseite phpMyAdmin, zur Administrierung der MySQL-Datenbank, nicht mehr erreichbar ist.
Bei mir lag es an einer falsch platzierten Datei: Beim Konfigurieren der WordPress-Installation über das Web-Interface wurde eine .htaccess-Datei fälschlicherweise im Root-Verzeichnis meiner Festplatte abgelegt. Etwas beunruhigend – aber ein lösbares Problem
Wie immer: Die Lösung ist wie immer auf eigene Gefahr … insbesondere das Terminal ist ein wunderbares Werkzeug … mit dem man aber auch viel kaputt machen kann!
Die Datei fällt im Finder nicht auf, das sie wie alle Punk-Dateien in UNIX normalerweise nicht angezeigt werden. Also bemüht man das Terminal und sieht sich das Root-Verzeichnis der Festplatte mal genauer an:
cd / |
dann
ls -la |
Findet sich dort die Datei .htaccess, sollte man sich vor dem Löschen bzw. Umbenennen nochmal den Inhalt genauer ansehen:
cat .htaccess |
Am Einfachsten ändert man ihren Namen und macht die Datei sichtbar:
mv .htaccess htaccess-backup |
So erscheint die Datei wieder im Finder und richtetet kein Unheil mehr an … wenn man sich sicher ist, dass man die Datei auch nicht mehr braucht, kann man sie natürlich jetzt auch im Finder einfach in den Papierkorb ziehen
Das Verfahren, das T-Online für die Realisierung ihrer so genannten “Navigationshilfe” verwendet, wird auch als DNS-Hijacking bezeichnet: Statt eine korrekte Fehlermeldung bei einem vertippten Domain-Namen zurückzugeben, leitet T-Online diese Anfrage einfach auf ihre Server um und analysiert die Anfrage zu Werbezwecken. Das Verfahren von T-Online ist in vielerlei Hinsicht mehr als bedenklich:
Hintergrund: VeriSign musste auf Druck der ICANN 2003 seinen Site-Finder-Projekt einstellen
VeriSign hatte als Registrierungsstelle aller .com und .net Domains im Jahr 2003 mit dem “Site Finder” Projekt einen ähnlichen Service wie die T-Online Navigationshilfe aufgesetzt. Nach heftigsten Protesten stellte VeriSign unter dem Druck der ICANN den Service nach wenigen Wochen wieder ein. Die ICANN hat über diesen Fall einen Bericht verfasst, der die Gefahren und Problem einer solchen Lösung nochmals klar und deutlich machen. Weitere Hintergründe zu VeriSign Site Finder und zu ähnlichen DNS-Mißbräuchen finden sich in Ryan Singel’s Artikel in der Wired.
Hintergrund: DNS-Server
Das WWW funktioniert nach dem einfachen Prinzip, dass jeder Domain-Name in einer URL wie “http://webmail.google.com” erstmal in einem dicken “Telefonbuch” nachgeschalgen werden muss – im sogenannten Domain Name System, kurz DNS. Auf den DNS-Servern ist zu jeder registrierten Domain – und gegebenenfalls auch zu den registrierten Subdomains – eine IP-Adresse hinterlegt, unter der der Server erreicht werden kann. Ist für die gewünschte Domain oder Subdomain kein Eintrag vorhanden, so muss der DNS-Server eine Fehlernachricht zurückschicken (für die Nerds unter Euch: eine NXDOMAIN-Response).
Microsofts Windows Life Hotmail Service hatte bisher auf dem iPhone (und auch auf anderen Mobiltelefonen) keinen Spass gemacht: Die E-Mails waren nur über die Web-Seite abrufbar. Mit den modernen Smartphone-Browsern funktionierte das zwar – die Usability blieb allerdings völlig auf der Strecke.
Jetzt hat sich Microsoft wohl dem Druck der Massen gebeugt und bietet nun auch den Abruf der E-Mails per POP3-Server an. Die meisten anderen Free-Mail-Provider bieten diesen Service schon seit langem. Mit diesem Schritt gibt endlich auch M$ ihren Kunden die Möglichkeit die Hotmail-E-Mails direkt in den Mail-Client zu übertragen und dort anzusehen und zu bearbeiten.
So lassen sich diese auf dem iPhone mit der nativen Mails-Applikation bearbeiten. Auch mit anderen Smartphones wie dem T-Mobile Google G1 oder dem Blackberry ist damit endlich Hotmail mobil nutzbar. Auf dem Mac und PC funktioniert der Abruf der Mails über POP3 natürlich auch – auf dem Mac beispielsweise mit Apple Mail, Mozilla Thunderbird oder M$ Entourage.
Folgende Account-Einstellungen sind notwendig:
Neue E-Mail-Accounts lassen sich auf dem iPhone unter “Einstellungen” > “Mail, Kontakte, Kalender” hinzufügen. Vielleicht wird Hotmail durch diesen Schritt wieder etwas attraktiver …
Quelle: news.softpedia.com
Seit heute ist die Registierung zur – wohl wieder größten – Ruby-on-Rails-Konferenz in den USA möglich: RailsConf 2009. Wie in den vorigen Jahren organisiert O’Reilly wieder das Event. Dieses Mal findet die Konferenz allerdings nicht in Portland sondern in Las Vegas statt – nicht nur das Glücksspiel- und Vergnügungszentrum der USA sondern auch ein begehrter Konferenzstandort ![]()
Für die Schnellentschlossenen bis zum 16. März winkt ein Early-Bird-Bonus mit dem sich 200 USD sparen lassen.
Für alle die auf der Konferenz einen Vortrag halten wollen, wurde das Abgabedatum für einen Call for Participation bis zum 17. Februar 2009 verlängert. Da heißt es also schnell sein!
Die Konferenz selbst findet dann vom 4. bis 7. Mai 2009 im Las Vegas Hilton statt.
Viva Las Vegas!
Quellen: rubyonrails.com, RailsConf.com
Klasse, seit heute gibt es auch von deutschen Hochschulen kostenlose Lehrinhalte, Skripte, Podcasts und Videos über “iTunes U”. Bisher sind folgende Universitäten aus Deutschland vertreten:
Sehr gut! Besonders Abiturienten können sich so einen ersten Eindruck über die Angebote an den jeweiligen Hochschulen machen. Am Ende kommt man zwar sicher nicht um einen Besucht der gewünschten Hochschule herum – aber es gibt einen ersten Eindruck.
Für Studenten, Postgraduates und Alumnis findet sich unter den vielen Angeboten aber durchaus auch das eine oder andere Schmankerl
Quelle: Macnews.de