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Innovative VoIP-Anbieter wie Skype oder Jajah machen Festnetz- und Mobilfunkanbietern wie der Deutschen Telekom schwer zu schaffen. Jetzt hat sich die Telekom, laut Financial Times Deutschland, über ihre Venture Capital Tochter T-Venture bei dem Startup Jajah eingekauft.
Jajah wurde von den beiden Österreichern Daniel Mattes und Roman Scharf im Jahr 2005 gegründet. Der VoIP-Telefonie-Service kommt dabei im Gegensatz zu Skype ohne Zusatzsoftware auf dem Rechner aus. Bei der Registrierung als Jajah-Kunde hinterlegt man seine eigene Telefonnummer – auch eine Mobilfunknummer funktioniert. Über die Jajah-Webseite gibt man die gewünschte Rufnummer ein und erhält wenige Sekunden später einen Anruf von Jajah auf seinem eigenen Telefon und wird dann mit dem gewünschten Teilnehmer verbunden. Der VoIP-Anruf lässt sich also vom Computer mit Internet-Anschluss oder von einem Mobiltelefon mit Webbrowser triggern.
Laut eigener Angaben liegt der Umsatz pro Nutzer derzeit bei 6 Euro, die Gewinnmarge bei 40%. Bis Jahresende will das Unternehmen den Kundenstamm von derzeit 3 auf 10 Millionen gesteigert haben. Das sind sonnige Gewinnaussichten für den jungen Startup.

Quellen: Manager Magazin, Financial Times Deutschland

Gestern hat das EU-Parlament nach zähen Verhandlungen mit den EU-Regierungen die Deckelung der Mobilfunktarife für Auslandstelefonate beschlossen. Dabei hatte sich das EU-Parlament als echt Volksvertretung hervorgetan und für niedrigen Tarife gekämpft. Die verschiedenen nationalen EU-Regierungen machten ihrem Namen als "Voksvertretung" bei diesem Tauziehen allerdings keine Ehre … diese versuchten die Interessen der Wirtschaft nach möglichst hohen Maximaltarifen durchzusetzen. Mehr …

Randall L. Stephenson, COO of ATT at the CTIA 2007

Es geht mal wieder rund auf der CTIA Wireless 2007 in Orlando, Florida. Seit dem 27. März geben sich in Orlando Unternehmensführer und ehemalige Präsidenten die Klinke als Keynotespeaker die Klinke in die Hand. Zum Konferenz- und Messeauftakt am Dienstag stieg auch Randall L. Stephenson, Chief Operating Officer von AT&T Inc. ans Rednerpult. Er präsentierte wieder das High-Tech-Gadget iPhone. Sein Satz, "One million people have asked us to call when this phone is available", ließ die Analysten aufhorchen und zeigt einmal mehr, wie gut das Viral Marketing von Apple inzwischen funktioniert.

Quelle: yahoo.reuters.com, Quelle & Bild: ctia.org

In den letzten Tagen mehren sich die Anzeichen, dass sich Google nicht als Lieferant von kleinen Google-Maps-Applikationen für Mobiltelefone wie das Apple iPhone abspeisen lässt. Google verhandelt, laut The Guardian, derzeit mit Unternehmen wie Telefonica/O2 um mit einem europäischen Partner ein “gPhone” auf den Markt zu bringen das für Google’s Kernkompetenzen optimiert ist: Suchen, Finden, Orten, Werben. Als Hardware- und Mobile-OS-Software-Partner wird derzeit Samsung gehandelt. Offizielle Bestätigungen gibt es jedoch derzeit nicht.

Quellen: Guardian.co.uk, ftd.de

Die 27 europäischen Telekommunikationsminister tagten anlässlich der Cebit in Hannover und einigten sich informell auf verbindliche Höchstgebühren für Telefonate mit dem Mobiltelefon über die Landesgrenzen innerhalb Europas.
Schon im letzten Jahr wurde das Thema von der EU-Medienkommissarin Viviane Reding aus Luxemburg aufgeworfen – doch die folgenden freiwilligen Tarifanpassungen mancher Mobilfunkbetreiber reichten den Ministern nicht.
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